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Quelle der Inspiration und des Dialogs

Lorenzo Perrone

Lorenzo Perrone

Wie kann man in einem Buch lesen, in dem nichts geschrieben steht? Libri Bianchi – die weißen Bücher des Lorenzo Perrone. Die weißen Bücher des Lorenzo Perrone haben eine neue Form des Daseins angenommen. Sie sind nichts mehr. Oder sie können alles sein. Man spürt so deutlich, dass sie mehr sind, als nur Buchstaben. Bedeutend mehr. Sie bekommen durch ihre Freiheit humane Züge. Jedes ist sein eigenes Individuum. Manche haben Löcher, aus anderen ragen Pfeile heraus. Eines schlägt seine leeren Seiten in Wellen. Man spürt förmlich den Wind, den dieses Buch genießt und sich beim Umblättern seiner Seiten vom Wind helfen lässt. Ein Buch ist wie verwoben mit seinem eigenen Schöpfer, einer Schreibmaschine. Als würde das Buch sich selbst schreiben wollen.
Eine wundervolle Vorstellung.